der engel. manchmal sang er sein lied in meinen tälern sturm und drang im silberhaar verlorene liebe auf den lippen in seinen flügeln war kein bleiben immer musste er windwärts ziehen manchmal höre ich sein lied in meinen tälern © marianne rieter
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sieben fenster. und himmelwärts grün plätschern die tage schmetterlingsluftig sternschnuppenduftig himmelwärts grün wie sonne auf holz © marianne rieter
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verhalten. augen blicke unvermutet im schein werferlicht oder möglich keiten wie lieder im bauch wachsen träume unter der haut eine vage erinnerung an mich © marianne rieter
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bleiben. nach spuren suchen wo kein weg ist stehlen nebel die zeit zweifel verwerfen hinter milchglasscheiben fressen krähen das herz inseln bewohnen mit den worten die mir bleiben © marianne rieter
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entscheidend. wer vermag mich zu halten in den nächten wenn die kälte aus den äckern in die äste nebelblauer bäume kriecht wo die krähen schlaflos sitzen und warten wer vermag mich zu halten wenn nicht ich © marianne rieter
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flatterhaftes... grün zwischen herz linien und horizont als zöge der frühling über die dächer der stadt sonnenspiralen im kopf © marianne rieter
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brachland. für markus im rückspiegel fliehende krähen und lachfalten die haut ist dünn der neunte herbst bringt regen © marianne rieter
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geb. 5. märz 1959, lebt im zürcher oberland
„… schreiben ist wach sein und gleichzeitig träumen. und wahrnehmen und gestalten mit all meinen sinnen.“