Strahlendes Licht war dein Gruß an das Leben, welches so bald mit der Dunkelheit tauschte. Konnte nicht lange sein Leuchten dir geben, wich schnell der Nacht, die im Eiswinde rauschte.
Schicksale färbten schnell deinen Geist, warfen den Glauben, die Freuden zurück, zeigten dir hämisch lachend, was untergehen heißt, lähmten dein Hoffen, die Gedanken an Glück.
Traumgeschwärzt deine Tage, die schlaflosen Nächte, weilst jetzt im Dunkel, bei nagender Angst. Schreist nach dem Tod, der den Frieden dir brächte, siehst im Spiegel des Schattens, wie du zitterst und bangst.
Lauernd spinnt der Tod Fäden, seine Knochenhand winkt, ruft die verlorene Seele. Hörst frohlockend Erlösung, die vom Lichte dir singt und den Strick löst von dürstender Kehle.
Versunken in Gedanken an meinen verstorbenen Vater
So friedlich und still dort wo der warme Wind das Schilf streichelt. Lächelnd ruht mein Blick auf dem Antlitz des Mondes das von dem Spiegel des Wassers getragen die Zweifel auf dem Weg zum Ziel ertrinken lässt.
Geboren 1958 in Wesel am Niederrhein und lebe auch heute noch dort. Angestellter im öffentlichen Dienst. Publikationen in der Schweiz (Anthologie "Gedankenreisen") und in Deutschland (Zeitschrift und Lokalradio). Mitinitiator der Lyrikveranstaltung - lyrices & tales - die im Juli 2004 an den Start ging. Nach Lust und Laune beschäftige ich mich noch ein wenig mit der Philosophie und lese gerne die Gedichte alter deutscher Meister.